Aller Anfang: Gut durch die ersten Jahre

Shownotes

Auf die ersten Jahre im Leben kommt es besonders an, hören wir oft. Aber was heißt das konkret? Was ist wirklich wichtig für kleine Kinder, und in welchen Fragen dürfen wir uns getrost entspannen? Oliver und Nora sprechen über den Alltag mit Kleinkindern, Frühförderung im Miteinander und die Frage, wie viel man in dieser sensiblen Zeit eigentlich wirklich falsch machen kann.

Herbert Renz-Polster: Kinder verstehen, Kösel https://www.penguin.de/buecher/herbert-renz-polster-kinder-verstehen/buch/9783466311842

Harry Baker: Tender, Canongate Books https://canongate.co.uk/books/5453-tender-100-poems-for-the-first-100-days-of-life/

Unser Postfach für Lob und Kritik, Anregungen und Themenwünsche: podcast@nora-imlau.de

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Pumpkin Organics

Transkript anzeigen

00:00:09: Alleranfang ist manchmal schwer, manchmal leichter aber immer interessant.

00:00:14: Und womit fangen wir heute an?

00:00:16: Heute liebe Nora würde ich gerne mit dir über die ersten Jahre sprechen.

00:00:20: Na dann legen wir los!

00:00:21: Diese Folge wird unterstützt von Pumpkin Organics und mehr erfahrt ihr am Ende dieser Folge.

00:00:27: Hallo Nora

00:00:28: Hallo Oliver

00:00:30: Die nebulösen ersten Jahre.

00:00:32: Wir haben vorhin so ein bisschen versucht das Thema einzugrenzen weil wir so die Zeit anschauen wollen wenn die Kinder einfach noch richtig klein sind, aber so die ersten Bewegungen zu machen.

00:00:47: Also wenn sie aus den ersten Wochen, Monaten, nach einem Wochenbett und dann eine halbe bis eineinhalb Jahre alt sind, zwei Jahre ... Was eigentlich da los ist und was Sie da brauchen?

00:01:01: Genau ja!

00:01:03: Wir sprechen oft darüber Was Babys brauchen gerade so ganz am Anfang des Lebens.

00:01:09: Es geht dann oft darum, zu sagen die Babys müssen erst mal Urvertrauen ausbringen und das ist natürlich total wichtig.

00:01:15: Und dann kommt aber ja eine Phase, die sich während man drin steckt gar nicht so kurz anfühlt, die im Nachhinein betrachtet, aber kurz ist wo unsere Kinder eigentlich wahnsinnig viele Entwicklungsschritte in ganz kurzer Zeit machen.

00:01:27: also zwischen ungefähr einem halben Jahr und so zweieinhalb Jahren wird wirklich auch so ein Baby dass primär einfach gucken und liegen, und so ein bisschen getragen werden kann.

00:01:39: So'n komplett facettenreicher kompetenter kleiner Mensch der sich durch die Welt bewegt, er anfängt zu sprechen, zu essen, alle möglichen Dinge zu explorieren und wo man richtig auch immer mehr diese Persönlichkeit durchscheinen sieht.

00:01:53: Wofür interessiert sich mein Kind?

00:01:54: Ist das eher ein Schüchterner oder wilder Typ?

00:01:58: Und in dieser Zeit hab ich das Gefühl haben ... Wir als Eltern halt oft das Gefühl, okay, das sind jetzt so die prägenden Jahre.

00:02:06: Es wird ja manchmal von der formativen ersten Zeit gesprochen und so jetzt kommt es drauf an.

00:02:11: Und das kann natürlich auch einen gewissen Druck auslösen zu sagen, jetzt müssen wir alles auf einmal richtig machen und sozusagen in jeder Hinsicht das Kind auf eine gute Spur setzen.

00:02:21: Gleichzeitig ist der Alltag noch sehr geprägt von ganz viel, ganz konkreter... Kümmer und Fürsorge arbeiten, also das Wickeln.

00:02:29: Und Eischlaff begleiten und füttern das mit wahnsinnig viel Raum ein.

00:02:33: Dann hat man manchmal so's Gefühl ich schaff da gar nicht soviel sonst.

00:02:37: Außer man kührt halt einfach zu versorgen.

00:02:39: und tue ich da jetzt genug?

00:02:41: Das sind doch die wichtigen Jahre wo die Synapsen sich verbinden!

00:02:45: Ich erlebe da oft bei vielen Eltern eine... Unsicherheit.

00:02:50: wie viel muss ich fördern?

00:02:51: Wie viel muss sich in Ruhe lassen?

00:02:53: was braucht mein Kind?

00:02:54: und dann auch manchmal so eine Angst nicht genug zu tun.

00:02:58: Fürs kind und deswegen fand ich das irgendwie ein schönes Thema nochmal zu schauen worauf kommt es wirklich an, in diesen frühen Jahren

00:03:07: Und du hast gerade einen Begriff verwendet diese dass sich da die Synapsen verbinden.

00:03:16: Ich weiß, dass Synapsen-Dinge im Gehirn sind dir irgendwie ja da.

00:03:20: Also Leiter und Bahnen und Informationen und so... Aber darüber habe ich tatsächlich noch nie bei meinen Kindern nachgedacht!

00:03:27: Deswegen ist das ein Thema bei dir?

00:03:31: Hast du da oder denkst du gerade?

00:03:32: Du bist ja grade nochmal sozusagen genau in dieser begleitenden Phase.

00:03:38: Wieso jetzt grad die Synapse?

00:03:40: Wo kommen sie denn jetzt gerade her?

00:03:42: Also ich weiß schon, in meinem Mutterleben, in den letzten zwanzig Jahren mir immer wieder so untergekommen ist.

00:03:54: Es gab doch schon ein bisschen so einen Trend auch an der pädagogischen Literatur her, würde ich sagen.

00:03:58: Der letzte zwanzige Jahre die Pädagogik umso Hirnforschungs... Erkenntnisse zu ergänzen und da wurde dann viel auch in Büchern und so erklärt über die neuronalen Netzwerke, die dann halt entstehen und durch bestimmte Erfahrungen geprägt werden.

00:04:15: Und also so laienhaft formuliert ist es ja so dass unsere Kinder natürlich mit Gehirnen auf die Welt kommen denen schon ganz viele Nervenzellen vorhanden sind, die sich aber eben erst im Laufe der Zeit so verbinden und miteinander vernetzen müssen.

00:04:31: Darüber entstehen dann alle möglichen Kompetenzen, aber zum Beispiel auch Erinnerungen, Vorlieben alles Mögliche ... Und letztlich ist schon ein ... Also aus, aus!

00:04:46: Neurowissenschaftlicher Perspektive eine wichtige Aufgabe der frühen Kindheit dass sich durch Erfahrungen die Kinder machen ihr Gehirn ausformt.

00:04:56: Und das ist eben auch nachgewiesen, dass die Erfahrungen, die kleine Kinder machen prägen in welcher Weise diese neuronalen Verbindungen entstehen, welche Verbindung gestärkt werden.

00:05:08: und wir wissen

00:05:09: z.B.,

00:05:09: dass die Fähigkeit zum Perspektivwechsel zur Empathiefähigkeit gestärkter wird durch feinfühligen Umgang mit Eltern.

00:05:17: Das ist nicht nur sozusagen ein psychologisches Phänomen sondern auch ein neuronal-nachweisbares Phänomene.

00:05:25: bestimmte Hirnareale quasi wachsen und besser miteinander vernetzt werden, wenn Kinder zum Beispiel in dem Bereich viel Input bekommen.

00:05:35: Das gilt für den Spracherwerb, das gilt für soziale Kompetenzen, alles Mögliche.

00:05:40: Und ich sitze jetzt natürlich nicht jeden Tag neben meinem Baby und denke über dessen Synapsen nach ... Aber es ist schon so ein Ding, dass mich das manchmal eher auch so fasziniert, Alles, was wir jetzt gerade so im Alltag tun.

00:05:57: Die profansten Dinge ne?

00:05:59: Ne Windelwechseln zum ersten Mal Brokkoli geben

00:06:04: ... Was

00:06:04: auch immer!

00:06:06: Das sind nicht nur Erfahrungen die unser Baby in diesem Moment macht sondern das hinterlässt Spuren in seinem Gehirn und all diese Erfahrungen machen was mit seiner Wahrnehmungsfähigkeit Mit seiner Entwicklung Kompetenzen und Fähigkeiten, die es erwerbt.

00:06:26: Und das finde ich schon total spannend!

00:06:29: Ich weiß auch noch, dass sich gerade bei unserem... ersten Kind, das ja jetzt schon erwachsen ist.

00:06:35: Da auch manchmal so diese Gedanken hatte zu sagen hoffentlich leg ich da quasi die richtigen neuronalen Verbindungen an weil einem ja manchmal auch ein bisschen gespiegelt wird gerade zum Beispiel im Bereich Ernährung.

00:06:47: So dieses wenn das Kind sich an das und das gewöhnt und das erstmal im Gehirn abgespeichert ist dann kriegt man das da kaum noch raus.

00:06:55: Und mich dann schon mal beschäftigt.

00:07:00: Spannend!

00:07:01: Also ich verstehe natürlich und teilte diese Denke über, keine Ahnung.

00:07:07: dein Beispiel war jetzt das mit der Ernährung.

00:07:10: Wie mache ich aus dem Kind einen vielfältigen Esser?

00:07:13: oder primär war es eher sowas wie Allergien vermeiden waren so ein großes Thema mal bei uns oder so.

00:07:20: aber ich hab's und auch natürlich die ganzen Prägungen und Erfahrungen also Nähe und Geborgenheit und Musik Ja so eine Art, sagen wir mal Prägung

00:07:32: auf

00:07:33: meine Frau auf mich und so weiter.

00:07:36: Aber ich habe das nie oft die basalen Vorgänge chemischer was auch immer bio-dynamischer hat im Gehirn zurückgeführt.

00:07:44: nur deswegen war ich gerade so ein bisschen.

00:07:46: also natürlich ist mir die Logik dahinter vertraut klar.

00:07:50: aber ich glaube ich hab so einen Kinderkopf noch nie so als glaskugel betrachtet so richtig.

00:08:01: Ich hab neulich ein Gedicht gelesen.

00:08:03: Das habe ich jetzt gerade nicht da, ich muss das gucken, ob ich es nachher noch mal schicke?

00:08:08: Dann kannst du's vielleicht in die Shownote facken!

00:08:09: Das ist von Harry Baker.

00:08:11: Das ist so'n britischer Poetry-Slammer und Dichte... ...und der hat einen Baby bekommen vor zwei Jahren und hatte sich selber als Challenge gestellt, dass er glaube ich die ersten hundert Tage... von seinem Baby jeden Tag ein Gedicht schreibt.

00:08:25: Was man auch erst mal schaffen muss, neben der ganzen Fürsorgearbeit!

00:08:29: Und da hat er eben am Limztag zehn oder so relativ früh einen Gedicht geschrieben über die Synapsen und wie sie sich verbinden sollen.

00:08:40: und dass die Hip Amme gesagt hat, er soll ganz viel mit dem Baby reden ...

00:08:44: Als Polkislämmer?

00:08:46: Sehr lustig.

00:08:47: Ich such das mal raus.

00:08:48: Weil es ist so bisschen lustig, weil er quasi in dem Gedicht dann erzählt quasi an das Baby gerichtet.

00:08:55: Ich soll dir erzählen, irgendwas damit deine Synapsen sich verbinden?

00:09:00: Ich weiß aber gar nicht was ich dir erzähln soll weil wir haben eigentlich noch nix miteinander erlebt.

00:09:03: also erzähle ich dir jetzt mal wie deine Synapsen sich verbünden weil das hat deine Hebamme mit mir heute erzählt so und mehr gibt's auch noch nichts zu sagen.

00:09:11: aber ich soll mit dir reden also... Das ist halt der Punkt an dem wir sind.

00:09:15: Und das fand ich irgendwie so ganz lustig.

00:09:21: Das ist vielleicht schon wieder so ein bisschen abgeklungen.

00:09:23: Es gab wirklich mal eine Zeit, ich bin ja jetzt schon lange in diesem Feld tätig, wo sich richtig viele Fragen von Eltern, die mir gestellt wurden ... Ich krieg immer viel Nachrichten, ganz konkret auch um diese Hirnchemie drehten.

00:09:39: Man merkte richtig so, das war die Zeit, wo so Hirnforscher als ... absolute Götter am Erziehungshimmel irgendwie gehalten.

00:09:47: Und wo dann viele Eltern eben auch so populäre Sachbücher gelesen hatten zur Gehirnentwicklung des Kindes und so, und wo dann wirklich auf einmal so Fragen bei mir auftauchten ... Das war so vor ungefähr zehn Jahren, würde ich sagen, der Höhepunkt im Sinne von... Also wo dann irgendwie so ganz profane Sachen, im Sinne von ab und zu mal ist mein Kind in der Babyschale.

00:10:09: Und wir fahren zusammen zum Kinderarzt oder so, dann in den Kontext gestellt wurden von... ...und ich mache mir aber Sorgen ob diese reizarme Umgebung in der Babyschale, wo das Kind ja auch in seiner motorischen Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist negativ sich auswirken könnte auf die Entwicklung des Motorikzentrums im Gehirn und so.

00:10:27: Wo man manchmal merkte, hui es ist wirklich mal ein kleiner Schritt von Informieren über Entwicklung und dann eben auch Ängste wecken, die man davor noch gar nicht hatte weil man nicht wusste das alles was wir tun solche Spuren im Gehören hinterlässt Und da ist es schon wichtig sich immer wieder klar zu machen ja Alles was wir machen Alten mit unseren Kindern erleben prägt deren Kindheit und präagt deren Neurobiologie.

00:10:56: Aber daraus darf man natürlich nicht ableiten, dass sozusagen jeder einzelne Alltagsmoment dann immer sofort irgendwie auch ein Schadene vorrufen könnte oder so, ne?

00:11:05: Also die WHO zum Beispiel warnt ganz konkret tatsächlich davor, das sie sagt.

00:11:11: in der sogenannten industrialisierten Welt gibt es eine Tendenz dazu, dass Babys zu wenig freie Bewegung die es so genannte Container-Phänomen haben.

00:11:24: Das ist insbesondere in den USA sehr verbreitet, dass man Baby aus dem Bettchen, in der Wippe, in den Hochstuhl und in den Autositz ... Und dann sind sie immer drin, wo sie quasi festgeschnallt sind.

00:11:38: Dass das nicht so gut ist für die freie Bewegungsentwicklung.

00:11:41: Da sagt die WHO eben, man soll wirklich darauf achten des Kinderbabys und Kleinkinder viele Stunden am Tag.

00:11:47: sich frei bewegen können im Raum und nicht permanent festgeschnallt und fixiert sind.

00:11:54: Und gleichzeitig bedeutet das eben nicht, dass irgendein Nachweis jemals erbracht werden konnte, dass so was wie eine Kind nimmt ne Mahlzeit im Hochstuhl ein oder ein Kind fährt mal Auto oder ein kind ist im Kinderwagen und wird festgestellt damit es sich nicht kopfüber raus stürzt irgendwie Nachteile für die Entwicklung hätte.

00:12:11: Es geht da wie immer auch um Das Maß der Dinge

00:12:15: Ja, verstehe ich.

00:12:17: Und dennoch, obwohl nicht heraus bin aus dem ein Baby begleiten... ...ding löst dieses Gespräch jetzt schon so kleine äh ne klitzekleine Fehr auf verkackt weil wahrscheinlich ist das zumindest bei mir oder bei vielen Menschen so'n so'nen Grundtenor?

00:12:38: Vielleicht hab ich auch deswegen bei den Synapsen gleich nachgefragt Mache's gut, mache es gut genug, mach ich genug.

00:12:45: Also das sind ja diese ganzen Spielarten.

00:12:48: Und gleichzeitig, von außen betrachtet, gucke ich auf andere Konstellationen von Kindern und den Leuten um sie herum, denke ich immer... Boah mach weniger!

00:13:01: Mach weniger ist recht für dich du musst nix.

00:13:05: Weißt du wie ich meine?

00:13:06: Weil ich glaube findest du es... Von dem was du jetzt beschrieben hast, hat sowas von zwei Seiten.

00:13:11: Weil ein Kind das irgendwie eine Stunde zu Hause über einen Teppich rollt und irgendjemand erwachsen ist... ...hat den Nerv und die Ruhe dabei zu sein und nur aufzupassen dass es nicht an den Couch-Tisch knallt oder so wäre ja das optimale Setting eigentlich.

00:13:29: aber einerseits ist ne Stunde echt lang gespeigert innen Tag und auf der anderen Seite halt immer so dieses Oder sollten wir doch nicht ins Baby-Jodeln gehen?

00:13:40: Also um jetzt absichtlich irgendwas zu erfinden, um ja niemanden zu dissen.

00:13:43: Das habe ich erfunden und ich glaube es gibt's nicht.

00:13:45: ansonsten hey, erfinden wir es!

00:13:49: Weil ich müsste ja dann auch irgendwelche Synapsen quer verbinden.

00:13:52: Und ich finde das ein irres Spannungsfeld.

00:13:55: Ich empfinde es immer noch als Spannungsheld.

00:14:00: Das ist was ganz Spannendes, was du da ansprichst und das ist tatsächlich auch sozusagen aus... Public Health Perspektive.

00:14:07: Echt spannend, also Public Health ist ja die Wissenschaft von wie erklärt man sozusagen der Gesellschaft als ganzes bestimmte Gesundheitsthemen oder Maßnahmen?

00:14:15: Also wenn es zum Beispiel Kampagnen gibt zum Thema keine Macht in Drogen oder hör mal auf zu rauchen oder irgendwie stillen ist wichtig oder so dann sind das Public Health Kampagnien wo die breite Öffentlichkeit informiert werden soll über gesundheitlich relevante Themen.

00:14:30: und ein ganz großes Dilemma bei der Public Health Kommunikation ist immer, dass wir Menschen so viel Angst davor haben was falsch zu machen.

00:14:42: So sensibel reagieren auf Informationen die implizieren könnten das wir möglicherweise irgendwas nicht optimal gemacht haben.

00:14:51: Dass wir sozusagen ganz schnell in eine Reaktanz gehen also in so ne Abwehrreaktion oder eben anfangen uns beschämt und schlecht zu fühlen.

00:14:57: und deswegen ist es teilweise ganz schwer sozusagen irgendeine noch so sachlich gestaltete Informationskampagne auf die Beine zu setzen, die dann wirklich auch einen positiven Effekt hat.

00:15:10: Weil eben ganz häufig Informations-Kampagnen gestartet werden und wenn man dann praktisch die Empfängerinnen und Empfänger befragt sagen sie ich erlebe das vor allem als Druck.

00:15:21: also es gibt diese Kampagne mit den ersten tausend Tagen wo's darum geht im Bereich Ernährung Eltern dafür zu sensibilisieren dass die ersten Tausend Tage im Leben eines Menschen besonders bedeutsam sind in Bezug auf Ernährung.

00:15:33: Und da werden eben auch schon bei diesen ersten tausend Tagen, die um und bei dreihundert Tage Schwanger sein mit reingerechnet also die Ernährungen der schwangeren Mutter.

00:15:44: sozusagen zählt auch schon mit rein und danach eben dann noch die ersten Lebensjahre.

00:15:49: Das ist eigentlich eine Kampagne, die sozusagen darauf abzielen soll zu sagen hey sei dir das wertig gut zu ernähren habt Spaß bei guten Malzeiten und eröffnet deinem Kind mit Freude, die Welt der Ernährung.

00:16:04: Und allermeisten Eltern, die man aber dazu fragt sagen, oh Gott diese tausend Tage, die sitzen wir so im Nacken!

00:16:11: Ich hab da so Angst was falsch zu machen.

00:16:12: ich habe in der Schwangerschaft viel zu ungesund gegessen und ich mache viel zu oft dies und viel zu wenig das.

00:16:19: Das ist wirklich manchmal so ein Phänomen dass fast egal worüber wir sprechen wenn wir hören das oder das wäre Günstig für die Entwicklung eines Kindes, ob es ums Vorlesen geht und Motore geht.

00:16:31: Um Sport, um Ernährung ist oft so ein bisschen der erste Reflex zu denken.

00:16:35: Oh nein!

00:16:36: Jetzt habe ich vielleicht wieder irgendwas falsch

00:16:38: gemacht.".

00:16:42: Ich fühle einen Unterschied.

00:16:44: Und zwar

00:16:44: wenn

00:16:45: die Public Health Kampagne – ich finde das sehr gut, dass du das nochmal erklärst, um zu sagen, das sind sozusagen generelle Ansagen, dass sie halt auch eine gewisse Simplifizierung inkludieren?

00:16:57: Wenn ich jetzt Also fiktives Beispiel.

00:17:02: Raucher bin, was ich nicht bin und du machst mit mir so eine Hörer auf zu rauchen Kampagne, wurscht welche ja?

00:17:11: Dann ist wahrscheinlich meine erste Reaktion ja Onkel Dings Bums wurde auch acht neunzig Jahre alt weißt Du also sozusagen?

00:17:18: Ja

00:17:19: da schaffst man sich ja zu sagen du ganz ehrlich dat Gläschen weiß war in dat hat mir noch nie geschadet.

00:17:27: Wieso Tempolimit, dann bin ich schneller zu Hause.

00:17:29: Ich bin ein sicherer Autofahrer und wuchste wie so.

00:17:32: beim Kind ist es anders.

00:17:36: also wenn du einen kind betreuest ein eigenes kind hast da hast du finde ich Das spüre ich zumindest bei mir eine andere Durchlässigkeit weil das

00:17:45: glaube ich auch

00:17:46: Na ja und durch Kommst aber mehr anders durch vielleicht auch weil ich neu im game bin oder weil ich ... für jemand andern eine Verantwortung übernehmen, der er dann später mal mit mir spricht.

00:17:59: Ja!

00:17:59: Wenn er Siorer erst hoffentlich lernt und zu sagen, wieso kann ich eigentlich keine Pastinaken leiden?

00:18:08: Das muss ja mal in ersten tausend Tagen liegen also... Ich seh da noch so'n Graubereich,

00:18:14: wo du mir schon mehr

00:18:16: an die mitgeben kannst.

00:18:17: Das ist auch so!

00:18:18: Also diese klassische Reaktanz ist ja dann manchmal auch eher fast eine Trotzreaktion.

00:18:22: Also ich lass mich von niemandem vorschreiben ob ich jetzt hier rauchen soll oder nicht und wie du sagst, dann irgendwelche Argumente im Sinne von mein Opa ist ja auch irgendwie uralt geworden mit seiner Zigarre.

00:18:32: Und bei Kindern ist es tatsächlich so dass die Reaktionen oft ne andere sind.

00:18:37: also Public Health Information zum Thema ... stillen zum Beispiel oder so.

00:18:41: Da sagen dann viele Menschen, egal wie sachlich kommuniziert wird, wissenschaftlich betrachtet ist es optimal wenn Kinder um und bei sechs Monate ausschließlich gestillt werden und danach nach Bedarf weitergestillt werde, solange es Mutter und Kind damit gut geht.

00:18:56: Das ist eigentlich eine Tushar... Also das ist eine nicht angreifende Aussage!

00:19:00: Das ist einfach die Zusammenfassung von einer Million Studien.

00:19:04: Und trotzdem beschreiben eben viele Mütter dass diese Informationen bei ihnen, Gefühle von Scham, Schuld und Unzulänglichkeit.

00:19:12: Von Druck auslösen würde ... Das lässt sich auf ganz viele andere Themen übertragen.

00:19:19: Und natürlich gibt's manchmal auch den gegenteiligen Effekt, also wenn es zum Beispiel eine Kampagne gibt ... Ich nenn das mal als Beispiel diese Bildschirm-frei bis drei Kampagnen, wo dann eben in Kinderarztpraxen hängt am besten die ersten drei Jahre gar kein Bildschirmskonsum.

00:19:34: Dann gibt es natürlich Eltern, die das angucken und das selbst auch leben und in deren Lebensmodell das passt, die da doch umgekehrt so ne ganz starke Bestätigung bekommen!

00:19:42: Also die richtig hervorstehen sagen alles richtig gut Und das kann empowert sein.

00:19:47: Aber die Kampagnen richten sich ja vor allem an Menschen, die Dinge noch nicht so machen und die ein bisschen sensibilisiert werden sollen.

00:19:55: für was?

00:19:56: Da ist es eben sehr häufig bei Public Health Kampagnien so dass dann eben wie du sagst über die Verletzlichkeit Mir tut es auch weh, wenn ich den Gedanken zulasse irgendwas vielleicht nicht optimal gestaltet zu haben oder zu gestalten.

00:20:10: Weil ich's nicht schaffe!

00:20:11: Oder weil meine Ressourcen das nicht hergeben und was auch immer... Dann eben auf so ein diffuser Mix aus Scham und Schuld erwächst.

00:20:17: Also das fühlt sich nicht gut an Es lässt einen auch nicht kalt Man wird auch nicht trotzig oder widerständig Sondern fast einen schon an.

00:20:25: Aber Aus dieser diffusen Scham-Schuldmischung Er wächst eben sehr häufig.

00:20:32: Keine Verhaltensänderung, sondern eher so eine Verhaltungsstarre bei gleichzeitigem sich schlecht fühlen.

00:20:39: Also jetzt weiß ich halt das was ich mache nicht so toll ist aber ändern kann ich es auch nicht.

00:20:44: Wie komme ich genau?

00:20:45: Weil mir fehlt die Info.

00:20:46: wie kann ich denn das adäquat ersetzen?

00:20:49: oder wie kann Ich denn die Lösungen... Genau?

00:20:51: oder was kann ich jetzt konkret tun?

00:20:54: und das ist halt auch eine Schwierigkeit bei vielen Aufklärungssachen, dass Eltern dann oft das Gefühl haben.

00:21:00: Wir erzählen ständig alle möglichen Leute was toll wäre für mein Kind aber wie ich das ganz konkret umsetze.

00:21:07: Das sagt mir kein Mensch.

00:21:09: also du hast dieses Beispiel genannt.

00:21:12: ja so ein Baby das eine Stunde über einen Teppich rollt ist es sicher super für das baby Aber da muss ja auch ne Person dabei sitzen und aufpassen Und das muss man auch erst mal aushalten.

00:21:22: Also das kann halt auch total langweilig sein, da die ganze Zeit zu sitzen.

00:21:26: Das

00:21:26: wurde auch nicht klar wie ich es erzählt habe, dass ich genau diesen Widerspruch fühle und gefühlt habe.

00:21:33: Ich war das hier nicht gefordert von irgendwem.

00:21:35: Ganz genau!

00:21:37: Und dann heißt man natürlich auch oft diese Doppelbotschaften... Ich hab jetzt ein kleines Baby, mir wird immer wieder gespiegelt.

00:21:45: Es ist super wichtig dass dieses Baby ganz viel Zeit zum Explorieren hat.

00:21:50: ja ich soll das auf den Boden legen und es soll sich da selbstständig bewegen können.

00:21:54: gleichzeitig soll ich dabei sein und aufpassen.

00:21:56: dann kriege ich oft die Botschaft Ich soll dabei nicht am Handy sein, weil das ist kein gutes Vorbild.

00:22:02: Ich soll wirklich präsent sein für mein Kind.

00:22:04: Gleichzeitig soll ich mich aber auch nicht die ganze Zeit einmischen und sozusagen sagen, guck mal hier is n Klotz oder so, sondern soll des Kind wirklich machen lassen in seiner freien Bewegungs-Entwicklung damit es nicht permanent rausgerissen wird aus seinem Fokus.

00:22:17: Das heißt, ich soll da irgendwie sitzen und präsente sein, aber gleichzeitig nichts tun.

00:22:21: Und wenn ich mich so bisschen ablenke, ist es aber auch nich okay!

00:22:24: Und

00:22:25: du darfst es bitte nicht von dir aus beenden?

00:22:28: Also das freie, ungestörte Entwicklungsspiel.

00:22:31: So wehe es klingelt an der Tür!

00:22:34: Und da merke ich dann manchmal so dass ich dann das Gefühl habe... Da wird dann irgendwann so ein unaufflösbarer Knoten draus wo dann wirklich am Ende manchmal schnell so ein Gefühl von egal wie ich mach ist immer verkehrt steht.

00:22:47: und das ist natürlich ganz ungünstig weil wir da natürlich so einen Grundstress auch haben.

00:22:53: also Wenn man ein Alltag mit Baby oder Kleinkind grundsätzlich geht, mit dem Gefühl wie ich es mache ist das verkehrt.

00:23:00: Das setzt schnell eine Stimmung von einer gewissen Angespantheit, was wir ja auch nicht uns wünschen für uns selber im Alltag und unseren Babys.

00:23:11: Ich sag zum Beispiel ganz ehrlich und konkret ... Mit unserem Baby, das ist ein bewegungsfreudiges ... Explorierendes Baby, es mögen ja auch nicht alle Babys gerne auf dem Boden zu legen oder sich dazu bewegen.

00:23:24: Aber unser dieses Baby, unser fünftes Baby mag das ganz gerne?

00:23:28: Stimmt!

00:23:29: Es kommt hier noch dazu... Ja, es kommt auch dazu wenn's einfach eine kalte Rolle

00:23:34: ist.

00:23:34: Genau, ich spreche sie gleich nochmal drüber da hatte ich nämlich auch ne E-Mail bekommen.

00:23:38: aber ganz kurz also Ich hab ein Baby im Moment.

00:23:40: Das findet es durchaus auch mal toll Einfach ne halbe Stunde durch den Zimmer zu pesen und so alle möglichen Sachen zu befühlen, die da so rumliegen.

00:23:49: Und ich gebe mir selbst durchaus mittlerweile die Erlaubnis, da daneben zu sitzen und entweder ein Buch zu lesen oder zu telefonieren.

00:23:57: Oder irgendwas am Handy zu machen und schon immer so mit einem Auge zu gucken.

00:24:02: Wenn da sozusagen Beziehungsangebote passieren dann versuche ich darauf natürlich auch angemessen zu reagieren.

00:24:07: Ich pass auf aber ich habe für mich übersetzt diese picklasche Lehre von man muss die Kinder einfach mal machen lassen ihnen auch zu viel Aufmerksamkeit geben, wenn sie gerade eigentlich mit sich in ihrer Welt ganz glücklich sind.

00:24:21: Ich denke ja okay aber dann kann ich echt auch mal bei Instagram sein.

00:24:25: so also das ist doch dann auch sonst irgendwie so ein bisschen ähm.

00:24:32: ja also widersprüchlich für mich zu sagen, du darfst nix für dich machen.

00:24:36: Aber auch nicht mitmachen.

00:24:38: Du musst da einfach nur so rumsitzen!

00:24:42: Das würde für mich dann auch nicht funktionieren und das hat dann für mich manchmal eben auch was durchaus angenehmes zu sagen.

00:24:48: jeder macht hier ein bisschen etwas für sich.

00:24:50: ich bin natürlich präsent in Aufmerksamkeit und passt da auch auf.

00:24:54: aber ich darf da auch ein bisschen für mich entspannen und bin gerade überhaupt nicht in einer animierenden Rolle.

00:24:59: Und dann gibt es andere Momente Wirklich ein Spielstadt.

00:25:02: Ein interaktives Spiel, irgendwelche Knie-Reiterspiele oder so was ... Oder Fingerspiele und das macht dann auch Spaß?

00:25:08: Aber da versuche ich schon wahrzunehmen, hat mein Baby da jetzt gerade Lust drauf!

00:25:13: Also ist das etwas, was auch vom Baby ausgeht für das Baby schön ist?

00:25:18: Oder ist es eher so, dass ich grad hier versuche, meinen Bild von ... Ich bin eine engagierte Mutter umzusetzen.

00:25:26: Und ähm... weil du das vorhin einmal zu Recht gesagt hast, dieses Thema Babys sollen so und so explodieren oder auch Kleinkinder.

00:25:36: Das macht natürlich dann viel Stress wenn man ein Kind hat dass einfach auf bestimmte Dinge die angeblich für seine Entwicklung so wichtig wären kein Bock hat.

00:25:47: Und das ist mir in den letzten Wochen ganz vermehrt Begegnet bei dem Thema Bauchlage.

00:25:54: Das ist so ein bisschen aus den USA rübergeschwappt in, nach Deutschland mit dieser Tummy-Time ... War das schon so'n Ding bei euch?

00:26:03: Als die Kinder klein waren, hast du da Erinnerungen dran?

00:26:05: In

00:26:05: solchen Fragen diskriminieren!

00:26:08: Warum?

00:26:09: Ja alles immer so klingt, als wären meine Kinder schon ganz lange weg.

00:26:11: Nein Schmarrn.

00:26:12: Du meinst, dass sie auf einem Bauch liegen und ihren Kopf hochstrecken müssen?

00:26:16: Ja, und zwar jeden Tag wirklich so wie eine Vorgabe.

00:26:20: Jeden Tag... mehrere Minuten Tummy Time.

00:26:22: Ich

00:26:23: kenne es nur, weil man dann gleichzeitig über die Hand da halten muss damit das Armekind sich ja nicht... ...das Gesicht aufschlägt wenn sie ihn kurz nicht halten kann.

00:26:31: Das war

00:26:31: meine

00:26:32: Meinung

00:26:32: nach.

00:26:34: Okay aber du scheint sich noch mal weiter zu entwickelt haben?

00:26:37: Naja ist es einfach so dass also wir legen unsere Kinder ja heute meistens nicht alle Aber oft, also laut Empfehlungen zum Schlafen auf den Rückenlage wegen Präventionsempfehlung zum Schutz von dem plöstlichen Kindstod.

00:26:53: Und dadurch sind Kinder ein bisschen ... seltener in Bauchlage als frühere Baby-Generation, die zum Schlafen auf den Bauch gelegt wurden.

00:27:01: Früher hat man also wir klein waren und du und ich.

00:27:03: Hat man Babys zum Schlaf auf dem Bauch gelegen.

00:27:05: Und dann haben sie relativ intuitiv schnell gelernt wenn man aufwacht sich dann so hoch zu stürzen oder zu gucken wo ist man?

00:27:11: Das ist eben wenn ein Baby in Rückenlager aufwagt nicht der Fall!

00:27:16: ist diese Tummy-Time dann eben eingeführt worden oder empfohlen worden, zu sagen gerade wenn Babys viel auf dem Rücken liegen auch im Kinderwagen und so sollen sie eben auch Bauchlagenzeit haben um eben diese Muskulatur zu stärken die sich später zum Robben krabbeln usw.

00:27:29: brauchen.

00:27:30: Und wie so oft ist das ja kein falscher Gedanke?

00:27:34: Kinder sollen ihren Körper explorieren lernen, aber daraus ist insbesondere in den USA ein krasses Dogma geworden.

00:27:41: Das auch jetzt nach Deutschland geschwappt ist und zwar dass eben Eltern das Gefühl haben sie müssen ihre Babys fünf Minuten an Tag in diese Bauchlage bringen Auch wenn das Baby sich da völlig wegschreit und da sich total unwohl fühlt.

00:27:55: Und dann gibt es mittlerweile eine ganze Produktreihe An Sachen die man so zu kaufen kann um dem baby diese bauchlagenzeit leichter angenehmer zu machen von Stützkeilen, die man dem Baby unterlegen kann über irgendwelche Entertainment-Programme.

00:28:10: Die man vor das Baby stellen kann damit es in Bauchlage diese Tummy Time aushält.

00:28:16: und ich habe jetzt öfter in der letzten Zeit wirklich Nachrichten bekommen und dass ist für mich neu!

00:28:20: von Eltern, die quasi mir verzweifelt geschrieben haben.

00:28:24: Sie würden mit ihrem Kind eben die empfohlene Tummy-Time nicht schaffen.

00:28:29: Sie würde dann einknicken weil das Baby weint und es dann irgendwann hochnehmen.

00:28:32: wo ich so dachte, wo sind wir denn jetzt wieder gelandet?

00:28:34: Weißt du so, du musst aushalten das Baby schreien zu lassen!

00:28:37: Und ich hatte selber auch ein... bei meinen fünf Kindern dabei, dass diese Bauchlage in den ersten Monaten gar nicht mochte.

00:28:45: Auch wirklich nicht toleriert hat und ich hab das immer mal wieder probiert und dann aber sofort auch wieder abgebrochen wenn das Baby das offensichtlich nicht mocht.

00:28:56: bald gelernt, dass es vor allem für die Bewegungsentwicklung für Babys wichtig ist.

00:29:01: Dass sie insgesamt nicht nur auf dem Bauch liegen, aber zum Beispiel auf einem Schoß gestützt zu sitzen oder im Tragetuch zu sein oder aufm Arm in Beuchtlingslage zu liegen also so in diesem sogenannten Fliegergriff.

00:29:13: das stützt alles auch und entwickelt diese Rumpfmuskulatur und man muss da kein Kind durch eine verordnete Bauchlagenzeit durchquälen.

00:29:26: Fünftes Baby hat das mit dieser Bauchlage ganz gern gemacht.

00:29:29: Dann haben wir das schon immer mal so gemacht, aber eben auch nicht ... Mit der Stoppuhr und nicht täglich oder als ein verordnetes Programm sind dann eher so intuitiv.

00:29:40: Und gerade mit so kleinen Babys hat man es doch manchmal so, dass man die sich auf den Oberkörperbäuchlings legt, um einfach Blickkontakt zu haben oder so mit denen.

00:29:49: Das ist ja auch eine ganz intuitive Form von ... Ja, von von von Training wenn du so willst.

00:29:57: Von diesen Fähigkeiten.

00:29:58: aber also was mich schon beschäftigt ist dass ich sehr stark mir erarbeitet habe in den letzten Jahren So diese Haltung.

00:30:08: man kann mit babies auch echt nicht so viel falsch machen und Mit kleinen Kindern solange man mit denen zugewandt und freundlich ist und so ein bisschen schaut was die einem auch anbieten und was sie mögen.

00:30:22: Passiert es jetzt nicht, dass ein Kind dann auf einmal super wichtige motorische Skills nicht entwickelt.

00:30:29: Oder auch andere Skills – nicht nur motorische!

00:30:31: Und ich merke aber, dass diese Angst bei vielen Eltern gerade wieder aus meiner Sicht am Zunehmen ist, gerade auch befeuert durch Social Media oder eben oft so kurze Takes im Sinne von wenn du das nicht tust passiert das halt total gut klicken?

00:30:47: Und die differenzierteren Betrachtungen oft nicht so viel Raum bekommen.

00:30:55: Deswegen war vielleicht auch das so ein Anliegen von mir zu sagen, lass mal drüber sprechen worauf es in den ersten Jahren wirklich ankommt.

00:31:01: Weil eben genau solche Sachen wie Babys müssen in Bauchlage sein!

00:31:04: Babys MÜSEN SO und SO Krabbeln!

00:31:06: Die MÜSSEN MÜSN MÜSTEN!

00:31:09: Irrsinnigen Druck auslösen können.

00:31:12: Eigentlich finde ich das total wichtig, sich klarzumachen.

00:31:15: Gerade Babys aber auch noch Kleinkinder müssen eigentlich gar nix.

00:31:20: Die dürfen einfach existieren und erst mal ankommen und erst einmal klarkommen.

00:31:26: Und das aller Oberthema, sozusagen das wichtigste Thema was über diesen frühen Jahren steht ist das, was du ganz am Anfang genannt hast Geborgenheit entwickeln emotionale Sicherheit finden in diesem zwischen menschlichen Beziehungen verstehen.

00:31:44: Ich bin hier geborgen, hier gibt es Menschen, die sorgen sich um mich und ich werde hier aufgehoben, körperlich wie seelisch so ... Und ähm ... evolutionär sind, das betont ja auch Herr Berenz-Polster immer wieder in seiner Arbeit, Babys und Kleinkinder dafür gemacht unter unterschiedlichsten Lebensbedingungen sozusagen, sicher ranzu!

00:32:06: entwickeln und die Menschen zu werden, wie sie sein müssen in ihrer Gesellschaft und Kultur.

00:32:10: Also wenn es wirklich diesen einen neuralgischen Punkt gäbe, wenn man eine Kind nicht so lange auf den Bauch legt kann es leider niemals laufen.

00:32:18: das wäre ja furchtbar.

00:32:19: also was wäre da an menschlicher Entwicklung in Gefahr?

00:32:23: Wenn ein so'n versäumendes solche gravierenden Konsequenzen sofort hätte?

00:32:29: Herbert hat in seinem Buch Kinder verstehen dieses eindrückliche Beispiel gezeigt, dass ja in unserer Kultur eben immer sehr viel Wert gelegt wird auf diese Zeit auf dem Boden.

00:32:38: Also Babysäulen auf den Boden also sich da bewegen.

00:32:40: und er beschreibt dann eben das Beispiel eines Stammes indem es aus kulturell spirituellen Gründen verboten ist ein Baby nach seiner Geburt mit dem Boden im Kontakt in Kontakt zu bringen, für eine ganz lange Zeit.

00:32:55: Weil man davon ausgeht, dass in dem Boden quasi böse Geister sozusagen sind und das Baby muss komplett ... Also, für ne ganze Zeit, ich weiß nicht genau ungefähr ein Jahr, ausschließlich von Arm zu Arm waren dann auf den Körper von Menschen sein, es darf nicht den Boden berühren wie bei diesem Spiel oder der Boden ist lava!

00:33:14: Und diese Babys werden also ausschliesslich getragen, gehoben, auf Körpern gebettet Und wenn diese Babys dann ungefähr ein Jahr sind, stellt man sie auf den Boden und dann fangen Sie an zu laufen.

00:33:26: Die haben ja quasi die ganzen picklaschen Schritte mit Aufstützen und Robben alle nicht machen können weil sie einfach keinen Bodenkontakt hatten also zumindest in dieser Form wie wir das oft so uns vorstellen und haben aber halt in anderer Weise ihre Muskeln und ihre Wahrnehmung trainiert Und können's dann genauso.

00:33:46: Das fand ich so eine entlastende Geschichte, als eben ... Ich ein Baby hatte das auch gar nicht gern auf dem Boden war und gar nicht insbesondere in Bauchlage aber auch nicht gerne in Rückenlage.

00:33:56: Dass wirklich auch auf mir gewohnt hat gefühlt.

00:33:59: Das war nämlich im Prinzip dasselbe in Grün.

00:34:03: Das wurde quasi ein gutes Jahr im Tragetuch und danach hat es angefangen zu laufen.

00:34:08: Auch das merkt man heute an nichts mehr!

00:34:15: Das gilt halt bei so vielen Themen.

00:34:17: Wenn man so drinsteckt, hat man manchmal das Gefühl wie krass mein Kind ist jetzt schon so und so alt und macht vielleicht noch nicht.

00:34:23: Und dieses Vertrauen in die Entwicklung in den allermeisten Fällen zahlt sich dann voll aus, dass man später wirklich das überhaupt nicht mehr sehen kann ob jetzt ein Kind mit acht Monaten oder ... zwölf Monaten gekrabbelt ist oder wann es angefangen hat, vom Tisch mit zu essen.

00:34:42: Da gibt's einfach so große Unterschiede.

00:34:47: Heißt das also dass wir vom Brauchen weggehen können und zum Durfen gucken?

00:34:55: Was ich meine ist ein Kind braucht eigentlich viel weniger als wir befürchten.

00:35:01: Aber du darfst schon alles möglich machen, wenn dir danach ist mit dem Kind.

00:35:06: Also so würde ich meine Wahrnehmung beschreiben wie sie sich über die Zeit verändert hat auch sozusagen vom ersten zum zweiten Kind wo viele Einflussnahmen von denen ich dachte dass sie wichtig sind und auch wenn ich dir jetzt zugehört habe sind ja so Ja kannst du machen musst aber nicht machen.

00:35:23: Meiste davon ist sozusagen debatable innerhalb bestimmter Grenzen Ist ja klar.

00:35:29: Du darfst aber Lust hast auch mal irgendwie auf instandes runde rumhängen oder du kannst dein kind auch dir von bauch schneiden und auf einen ich sag jetzt einfach mal nicht so lautes konzert gehen.

00:35:41: aber es braucht kein baby schwimmen und baby jodeln wenn du das nicht fühlst also dass man wir so ein bisschen eingelassen ist viel weniger braucht.

00:35:52: Man dafür aber auch mehr darf was sich halt für die jeweilige konstellation halt Gut und richtig anfühlt, ob da jetzt noch dazu andere Menschen, andere Kinder oder was drum rum sind.

00:36:04: Ob es außerhäusige Betreuung gibt, ob viele Verwandte rumspringen oder auch wirklich überhaupt niemand... Was dir und deinem Kind gut tut?

00:36:13: Das wäre so mehr der Weg!

00:36:16: Also, ich kann dir sagen das als vor knapp zwanzig Jahren mein erstes Kind zur Welt kam.

00:36:21: Mein Gefühl war, dass mein Weg mit meinem Kind auch gepflastet ist von verschiedenen Verboten also verbotenen Lebensmitteln und man darf Babys noch nicht hinsetzen bevor sie sich selbst hinsetzten können.

00:36:33: Man darf dies nicht, man darf das nicht man darf die nicht in den Händen laufen lassen.

00:36:36: es ist nicht gut für die Entwicklung man darf dies und alles mögliche nicht Und es gibt durchaus Gründe für alle möglichen Sachen.

00:36:43: Und gleichzeitig habe ich mir eben über die Jahre da, genau wie du sagst eher so diese Haltung erarbeitet zu sagen also abgesehen von so ein paar elementaren Sachen natürlich darf ich meinem Baby jetzt kein Alkohol geben oder keinen Honig Darf ich eigentlich erst mal alles?

00:37:01: Und es ist auch nicht alles sofort irgendwie schädlich oder so, sondern ich darf mich von meinem Kind eben führen und leiten lassen.

00:37:08: Wenn mein Kind sich für was interessiert oder sich für etwas begeistert, dann darf ich da auch auf meinen Gefühl vertrauen.

00:37:15: Es gibt sozusagen ... Wir neigen manchmal dazu... Es gibt zu jedem Thema vernünftige Impulse, die dann aber wenn man sie so zu hundert Prozent Wahrheiten erhebt eben zum Dogma werden oder so.

00:37:29: Ich hab jetzt schon ein paar Mal den Begriff Pickler sozusagen zitiert und diese Abby-Pickler-Hintergrund zur Bewegungsentwicklung.

00:37:36: Da gibt's wirklich wertvolle und gute Impulse für viele Familien, aber es darf nicht zum Gesetz werden.

00:37:41: Wenn ich als Mutter irgendwann Angst habe mein Kind beim Spielen ... auf meinem Schoß abzustellen sozusagen in der Zeit, wo das Kind offensichtlich Spaß daran hat mal so dieses Stehen zu üben.

00:37:53: Dann läuft irgendwas verkehrt und das gilt halt für ganz viele Themen.

00:37:58: ich habe als ich mein erstes Kind gestillt habe und viele Probleme hatte mal so ein Artikel gelesen da Da hat sehr den Wert des Stillens betont.

00:38:10: Aber das war in einer vehemenz geschrieben, dass ich wirklich innerlich danach so Beklemmungen hatte und das Gefühl hatte, wenn ich irgendwann mal diesem Kind was anderes als Muttermilch gebe, dann ist es eigentlich der Anfang von Bände!

00:38:24: Und das hat meinen unseren Ballkoststaat ... total überschattet, weil ich eigentlich intuitiv mich so krass auf dieses nur die Muttermilch ist das wahre dann eingeschossen hat.

00:38:35: also völlig übertrieben wirklich dass sich auch zu einem alters angemessenen Baikoststart gar keine positiven Gefühle entwickeln konnte.

00:38:42: Weil ich immer nur dachte nichts ist so gut wie die Muttermilch so ungefähr und eigentlich intuitif immer dachte wenn mein Kind jetzt diese Baikos verweigert umso besser!

00:38:52: Dann wird es länger gestillt und da dann auch an so einen Punkt zu kommen zu sagen Also, es ist kein Gift, wenn mein Kind anfängt zu essen.

00:39:00: Es ist auch kein Gift ... Wenn mein Kind zwischendrin Pulvermilch mal bekommt, wenn das in der Situation jetzt gerade geboten oder notwendig ist.

00:39:08: Das finde ich ganz schlimm manchmal, dass in manchen so sehr ideologischen Kontexten von Prämilch wirklich gesprochen wird als Giftbrühe oder als Industriepumpe oder so weißte.

00:39:21: also wirklich super abwertende Begriffe führen für Lebensmittel einfach.

00:39:27: Und du weißt, ich still alle meine Kinder und lang und viel.

00:39:30: Ich bin großer Stillfan aber für mich war das ein ganz wichtiger Punkt.

00:39:33: auch da an diesen Du darfst Punkt zu kommen!

00:39:36: Ich darf meine Kinder stillen so lange und so viel ich will.

00:39:38: Ich muss mich dann nicht rechtfertigen, ich muss mich nicht schlecht fühlen.

00:39:41: Ich musste niemandem gegenüber Rechenschaft ablegen warum ich?

00:39:44: weil ein oder zwei über dreijähriges Kind noch stille völlig egal.

00:39:48: Aber ich muss umgekehrt eben auch Nicht Angst davor haben andere Wege zu gehen in einer Situation, wo es irgendwie passt.

00:39:56: Und das lässt sich halt auf so vieles übertragen.

00:39:59: Ich ... ich habe für mich das Gefühl, ich musste als Mutter in so eine gelassene Achtsamkeit finden, weißt du?

00:40:10: Einerseits schon wirklich gut auf mein Kind schauen.

00:40:14: Es ist nicht egal wie's ihm geht und Kinder geben auf sehr feine Signale was sie interessiert und ich find' es total wertvoll.

00:40:21: wirklich klarzumachen, das ist ein kleiner Mensch.

00:40:23: Aber das ist eine volle Person und deren Interesse, deren Begeisterungsfähigkeit nicht weniger wichtig oder wert als meine.

00:40:31: Und wenn mein Kind gerade mit totaler Aufmerksamkeit irgendwelche Sachen sortiert, befühlt, betastet, dann ist es einfach auch geboten, dass er nicht so rauszurupfen, weißt du?

00:40:41: Sondern wirklich zu schauen wie respektiere ich dieses Spiel ... Und gleichzeitig aber eben auch diese Gelassenheit zu haben.

00:40:52: Gleichzeitig sind Kinder zu allen Zeiten und in allen Kulturen manchmal auch aus dem Spiel gerissen worden, weil es gibt Geschwister, es gibt Leute Postboten die an der Tür klingeln.

00:41:03: Manchmal ist man nicht so aufmerksam, manchmal ist man abgelenkt, manchmal hat man keinen Bock mehr.

00:41:08: Auch das darf sein!

00:41:11: Ich hab für mich gelernt dass es manchmal für ein kleines Kind wertvoller ist an einem schönen Herbsttag irgendwie eine Matschose anzuziehen und rauszugehen.

00:41:21: Und einfach ein bisschen zwischen Blättern rumzurrascheln, als in irgendein Kurs zu gehen.

00:41:25: Ich hab manchmal gemerkt, dass ich für mich es brauche ... Zu wissen, Donnerstag Nachmittag sind wir bei der Kindermusik oder ob mein Kind davon so viel mit dem weiß ich nicht.

00:41:34: Aber ich treff da andere Eltern und das hilft mir auch, äh, bisschen klarzukommen und die Woche zu strukturieren und so.

00:41:43: Genau!

00:41:43: Und auch da gut durchzukommen, das zu überstehen.

00:41:45: Weil es einfach anstrengend ist.

00:41:47: Genau.

00:41:48: Mhm.

00:41:50: Aber ich finde, dass was du vorhin gesagt hast mit dieser Schuld und Scham, das sitzt gerade in diesem Alter bei den kleinen Kindern schon tief.

00:41:57: Weil sehr viele Menschen tragen bestimmte Glaubenssätze in sich.

00:42:00: Und sind doch manchmal sehr verurteilend so wie oft ich angesprochen worden bin im öffentlichen Raum.

00:42:07: Das Kind braucht aber eine Mütze oder ... Das sieht nicht gesund aus für den Rücken!

00:42:13: Ich hab mal vor ganz, ganz langer Zeit ne Hebamme getroffen.

00:42:18: Also nicht eine meiner Hebammen, sondern die ich einfach in einem anderen Zusammenhang kennengelernt habe und die hat so relativ apodiktisch gesagt.

00:42:25: also was ich ganz schlimm finde sind so Eltern, die nach neunzehn Uhr mit ihren Babys noch irgendwo sind.

00:42:32: Um neunzehn Uhr gehörten Baby ins Bett.

00:42:35: Und wenn ich dann Eltern sehe und die gehen dann noch einem Sommerabend mit ihrem Kind im Trageltuch spazieren um zwanzig Uhr, also das finde ich überhaupt nicht okay!

00:42:43: Das war so ganz massiv, weißt du?

00:42:46: Auch mit dieser krassen... Linie so, neunzehn Uhr ist das Cut-Off.

00:42:50: Und da denke ich heute manchmal noch dran, obwohl ich weiß, dass das Quatsch isst!

00:42:54: Wenn wir abends mit unserem eulen Kind noch schon Spaziergang machen und sich denken, oh Gott hoffentlich hält mich jetzt nicht jemand für eine schlechte Mutter, weil wir am zwanzigund dreißig draußen sind oder so ... Weißt du?

00:43:03: Wir haben es doch neulich aufs Fest getroffen.

00:43:06: Ich wollte gerade

00:43:07: sagen.

00:43:07: Wo er uns eingeladen hatte und wo ich den Abends hin will mit Baby in der Ertrage.

00:43:12: Obwohl, ich wusste... Das funktioniert für uns gut.

00:43:15: Und das ist für mein Baby okay und ich bin da achtsam mit seinen Bedürfnissen, mit meinen ... hatte ich so diese kleine Stimme im Hinterkopf?

00:43:22: hoffentlich verurteilt mich da jetzt niemand dafür, dass dieses Kind nicht zu Hause im Bett liegt und ich als gute Mutter verzichte auf einen Abend woanders?

00:43:33: Sondern dass sich quasi ein bisschen auch mein Bedürftnis nach ... Ich will da jetzt aber hin.

00:43:38: Quasi priorisiere und mein Baby dem dann auch aussetze!

00:43:44: Ja.

00:43:46: Ich finde, es lohnt immer darüber nachzudenken über genau diesen Gefühl Wust.

00:43:52: Wo der eigentlich herkommt und was davon ist hat eine Schutzfunktion vielleicht auch im geerbt aus Glaubenssätze oder vererbt oder was weiß ich?

00:44:00: Und was davon is eigentlich nur so ein Kleinhalten das es gar nicht braucht Dass du ein Einklang zu kriegen, das finde ich oft nicht.

00:44:07: Gerade in diesem.

00:44:09: Du bist eh schon müde und der Alltag ist eh schon anstrengend genug und misst es schon halb zehn.

00:44:15: Wir haben's noch nicht mal geschafft.

00:44:17: Das arbeitet ja auch alles mit.

00:44:20: In so einem pädagogischen Reihenraum wo wir uns quasi nur da um dieses Kind kümmern ausgeruht und frisch geduscht sind.

00:44:32: Das zieht sich auch weiter, wenn sie etwas älter werden.

00:44:34: Auch wenn du sagst, ich hab stundenweise Unterstützung ... ob Großeltern oder Kita oder irgendwas, das ändert sich ja trotzdem nicht.

00:44:44: dieses ... dieses Jean-Lyren, dieser Struggle?

00:44:49: Ja es gibt oft so ein.

00:44:50: Man müsste doch gefühlen.

00:44:51: Man müsste mal mehr rausgehen.

00:44:53: Man müsse vielleicht schon mal mehr dies, mehr das und ... Ich glaube, es würde ... viel leichter machen, wenn wir als Eltern wirklich uns diese große Erlaubnis ... Wir müssen erst mal gar nix, quasi so ein bisschen über unsere Kleinkindjahre hängen und sagen.

00:45:07: Wir müssen natürlich unseren Kind kümmern und versorgen!

00:45:10: Aber wir dürfen es uns doch wirklich leichtmachen und so'n bisschen Go with the Flow entwickeln und sagen was braucht unser Kind?

00:45:17: Was tut uns gut?

00:45:18: Wie finden wir da einen kleinsten gemeinsamen Nenner?

00:45:21: Ich hab oft das Gefühl, dass Eltern Angst haben, ihrem Kind zu wenig zu bieten.

00:45:25: Wir machen euch jeden Tag das Gleiche!

00:45:27: Wir frühstücken und gehen eine Runde durch den Park, Mittag schlafen.

00:45:31: Dann gucken wir noch Bilderbuch an ... Und andere machen so viel mehr, die Kinder waren schon ein Jahr unter.

00:45:37: Das kann für kleine Kinder wirklich der Himmel sein?

00:45:40: Einfach diese Routinen, diese Gemeinsamkeit, dieser Flow ... Und oft ist es so, dass wir in unserem Verhalten unseren Kindern gegenüber auch weniger feinfüllig sind.

00:45:51: Wenn wir uns selber so stressen ... Wir müssen noch da hin und zum Schwimmen.

00:45:55: Dann fangen wir an, auch manchmal genervt zu werden wenn das Kind sich nicht anschneiden lassen will oder wegrennt.

00:46:01: Oder dann hat man den teuren Kurs bezahlt.

00:46:03: Das Kind macht überhaupt nichts mit!

00:46:05: Ich hab mal eins meiner Kinder in ein Musikkurs gezwungen weil ich da unbedingt hin wollte.

00:46:10: Ich hatte jedes Mal wirklich einen schrecklichen Nachmittag Und hab Schweiß gebadet, mein sich der Musikschule verweigern des Kind.

00:46:18: Da trotz dem hingeschleift weil ich damals so ein bisschen dachte das muss jetzt halt sein wir haben das bezahlt.

00:46:23: ja würde ich nie wieder machen.

00:46:24: aber damals war ich noch so gefangen in diesem.

00:46:26: Ich muss meinen kind doch auch fördern und das muss es doch jetzt auch lernen.

00:46:31: Es ist ja schließlich schon zwei so wo ich im nachenden denke Großes Baby muss gar nix.

00:46:37: aber ich dachte das damals irgendwie.

00:46:39: Ich will doch auch was Gutes für dich, ich will noch diese musikalische Frühförderung für dich und

00:46:46: Ja, ja.

00:46:48: Das

00:46:50: ist ein leeren Prozess.

00:46:52: Ich würde gerne nochmal kurz zur Mütze zurück.

00:46:55: Weil wir haben eine Dimensionen und das sind die alle anderen.

00:47:00: also ich war und bin an Mützenpapa.

00:47:04: also ich setzte immer eine Mützer auf und würde gerne davon ausgehen, so ein bisschen sprechen über die Bewertungen von außen.

00:47:13: Also ich habe viele Jahre gebraucht um einfach auch zu verstehen ja wenn das was die Eltern oder die Mutter oder der betreuende Mensch gerade brauchen sowie deine Partygeschichte dann ist es gut fürs System und ich hab nur so einen kurzen Einblick rein.

00:47:33: Ich würd gern sozusagen um jetzt mal einen draufzulegen Pärchen unterwegs zum Flughafen, zwei große Koffer und so ein Baby dabei.

00:47:41: Weißt du wo mein Weltbild anspringt und sagt was sollen denn jetzt dieses Baby in einem Flugzeug nach Thailand?

00:47:52: Weißt Du was ich meine?

00:47:53: Ja

00:47:55: also diese Beschämungsnummer die beginnt ja an Tag zwei.

00:48:01: Ich glaube, das ist ganz normal.

00:48:02: Dass wir natürlich auch mit unseren eigenen Babys bestimmte Erfahrungen machen und ein bisschen Rahmen stecken.

00:48:07: Und wenn dann jemand so was anderes macht ... Dann regt sich in uns manchmal einen Widerspruch.

00:48:13: Manchmal denkt man, dass hätte ich mit meinem Baby never-ever machen können.

00:48:16: Also es wird die eigene Erfahrung generellisiert.

00:48:19: Das erlebe ich manchmal.

00:48:21: Ähm... Ja, wir alle entwickeln natürlich im Alltag mit unseren Babys ... gewisse Glaubenssätze aus einer Mischung von Dingen, die wir gehört haben oder die sich uns bewährt haben.

00:48:35: Oder

00:48:35: die wir durchgestanden

00:48:37: haben.

00:48:38: Obwohl es schwer war?

00:48:40: Ja genau das ist ein wichtiger Punkt.

00:48:42: Das ist manchmal auch so ein Generationenkonflikt zu dieses wie ihr dürft euch das jetzt so leicht machen und wir haben's noch auf die schweren Nummer gemacht.

00:48:52: Ja, ich glaube es ist auch wichtig nicht zu hart mit sich selbst zu sein wenn man manchmal solche Gefühle auch von einer gewissen Abwehr oder Abwertung in sich spürt.

00:49:03: und dann ist halt immer wieder die Frage wie gehe ich denn damit um?

00:49:06: Also muss ich das dann den anderen Leuten auf die Nase binden oder ist das eher sowas wo ich registrieren kann.

00:49:11: Ah interessant da habe ich ein Störgefühl.

00:49:14: so weißt du also nochmal ganz kurz dieses Beispiel mit dem stillen.

00:49:19: Ich bin schon auch sehr in so einer Stillbubble drin, wo sehr viel gestillt wird und wo es viel um den Wert des stillen geht.

00:49:27: Und ich erlebe sehr viele Menschen also aus der Stillberaterin Rolle heraus die unglaublich stark ums Stillen kämpfen, also wo man dann Menschen begleitet mit ganz krassen Schwierigkeiten beim Stillen.

00:49:41: Die aber unbedingt stillen wollen und wo man wirklich mit immenser Unterstützung und teilweise durch viel Schmerzen durch und so den hilft dass sie ihre Kinder stillen können.

00:49:50: Und wenn man das so erlebt hat und das sozusagen für einen der Normalfall ist alle Kämpfe nur ums stillen Dann fühlt sich das manchmal fast verboten an Wenn sich eine Frau hinstellt und sagt ich könnt schon Ich will halt nicht Da deckt man so einen Moment.

00:50:01: In meiner Welt ist es andersrum, ja?

00:50:04: Und da gibt's auch manchmal Momente, wo ich dann so denke, du machst das leicht und da aber auch sozusagen sich ein bisschen selber zuzuhören und zu sagen, aha!

00:50:13: Wo kommt das her?

00:50:14: Was hat das bei mir für biografische Gründe?

00:50:16: Was kann das mit dem Job tun oder mit dem Umfeld tun?

00:50:19: Und innerlich immer wieder sich daran zu erinnern ... Ich kenne nicht die Geschichte von dieser Person.

00:50:27: Es gibt so unendlich viele Lebenswirklichkeiten, die nicht meine sind und es gibt so viele Gründe, die mir Leute auch nicht auf die Nase binden müssen warum sie Dinge tun?

00:50:34: Und es gibt nur sehr wenige Dinge wo ich heute denke dass das wirklich sinnvoll ist was dazu zu sagen, sozusagen.

00:50:42: Es kommt natürlich auch auf die Rolle an, die du hast, ob dich jemandem sehr nahestehst oder nicht ... Es gibt schon Situationen, wo ich auch Menschen gesagt hab, vielleicht habt ihr das und das noch nicht gehört oder gewusst, aber die aktuell Empfehlung ist folgendes oder so.

00:50:57: Manchmal ist es ein schmaler Grad zwischen, wo sollte man einen Hinweis geben?

00:51:04: Mhm,

00:51:04: ja, ja!

00:51:06: Aber ... Oft ist es einfach so, dass wieder das was wir ganz am Anfang gesprochen haben.

00:51:10: Wenn wir uns beschämt fühlen wenn wir uns missverstanden fühlen dann ändert sich oft nichts zum Guten.

00:51:16: Dann machen wir weiter mit dem was wir vorher gemacht haben nur halt mit einem schlechten Gefühl und mit Wutemba auch sozusagen ne?

00:51:21: Das macht nichts besser.

00:51:22: aber um ein konkretes Beispiel zu nennen Es ist z.B.. So dass relativ viele Eltern Wenn die ein Baby im Kinderwagen schieben im Sommer und die Sonne scheint, dann da irgendwie so'n Mulltuch oder so irgendwas bisschen über den Wagen drüber hängen als Sonnenschutz damit das Baby nicht geblendet wird.

00:51:40: Und das kann aber tatsächlich auch recht gefährlich sein weil wenn man quasi diese Luke durch die die Luft zum Baby kommt mit so einem Tuch komplett... verhängt, an einem heißen Tag.

00:51:50: Dann kann ich da drin die Luft echt so staunen, dass da ein richtiger Hitzestaun entstehen kann und das kann richtig gefährlich sein.

00:51:56: Da sind leider schon Babys im Kinderwagen verstorben Und deswegen gibt es eben eine ganz klare Warnung vor diesen zugehängten Kinderwagen, sondern man soll stattdessen halt irgendwie so einen Sonnensegel oder sowas anbringen, aber wo dann drunter noch sich die Luft bewegen kann.

00:52:11: Das habe ich schon öfter gemacht, dass ich Eltern angesprochen habe, die den Kinderwagen so verhängt hatten.

00:52:17: freundlich und einfach nur gesagt, herzlichen Glückwunsch zum Baby.

00:52:21: Voll schön dass sie hier so draußen sind.

00:52:23: aber ich wollte einfach ganz kurz sagen unsere Kinderärzte unserer Kinderarzt hat uns darauf hingewiesen das es echt super wichtig ist dieses Verdeckter nicht zuzuhängen.

00:52:29: da kann so eine krasse Hitze entschieden.

00:52:31: des denkt man gar nicht.

00:52:32: mir ist das auch schon passiert dass ich dachte das wäre sicher aber wir haben da jetzt ein Sonnensegel und dann gibt's ganz oft Eltern die dann sagen oh vielen dank.

00:52:40: und manche werden dann auch sauer oder sagen egal aber da habe ich immer das Gefühl Das fühl ich als meine Schuldigkeit, da dann auch was zu sagen.

00:52:49: Das wäre jetzt für mich so ein Beispiel von sich einmischen muss nicht immer falsch sein.

00:52:55: Aber es ist ein schmaler Grad und ... Ich hab vor kurzem so einen Artikel gelesen.

00:53:03: Da ging's um etwas ganz anderes eigentlich.

00:53:06: Jugendämter.

00:53:07: Und wann Jugendämtern aktiv werden müssen?

00:53:10: und wenn sie auch sagen müssen, wenn jetzt ein Nachbar anruft und sagt das läuft da nicht so gut?

00:53:14: Ja okay aber es ist alles noch im Ertrag wahren Rahmen.

00:53:18: Da sagte eben in einem Zeitungsartikel über diese Arbeit eine Frau von einem Jugendamt kein Kind hat ein Recht auf ein optimales Aufwachsen.

00:53:29: Das fand ich einen krassen Satz!

00:53:31: Aber das ist natürlich in der Jugendhilfe ... Satz der natürlich auch markiert zu sagen also wir können jetzt nicht ein Kind aus einer Familie nehmen, weil die Eltern dem nicht vorlesen oder so.

00:53:44: Und es gibt sozusagen einen Maß von das muss erfüllt sein und dann gibt es quasi noch den Bonus bis zum Entwicklungspsychologischen Optimum.

00:53:53: Manchmal versuche ich halt auch diesen Satz ein bisschen zu denken und zu sagen manchmal sehe ich Dinge wo ich denke ja für mich ist nicht so schön Also für ein Kind nicht so schön, aber es ist keine Kindswohlgefährdung.

00:54:06: Es ist kein ... Bereich wo man sagen muss aus Zivilcourage da muss was passieren sondern das ist leider so ein bisschen dann manchmal auch einfach eine Grauzone von kann man nicht verbieten.

00:54:21: würde ich jetzt nicht so machen finde ich fürs Kind jetzt auch nicht so toll weißt du?

00:54:26: Ja ja ja Da wird's still und da wirds dünn weil wir da haben wir keine Kategorien kein Vorher, kein Nachher oder auch nicht die Kapazität uns da jetzt irgendwie einzubringen.

00:54:41: Aufzudrängen, ne?

00:54:43: Schwierig wirklich schwierig.

00:54:44: Ich glaub jedem fällt sofort so ein Bild ein wo man sagt ja... Da war es einfach weird oder nicht schön fürs Kind.

00:54:52: Ja und dann geht's ganz dazu sagen der geht es mir weder ums Nichtstill noch um eine Thailand Reise sondern er geht es dann wirklich teilweise auch um wenig liebevolles

00:55:00: Verhalten

00:55:01: aber eben nicht grob gewaltvolles verhalten

00:55:05: Aber abwerten,

00:55:08: missachten,

00:55:09: abstrafen.

00:55:09: Und

00:55:10: das finde ich schon auch vielleicht das Herausforderste für mich persönlich.

00:55:14: wenn man dann ein kleines Kind hat und man begleitet das mit so einer Haltung von... So eine Achtsamkeit.

00:55:23: Und man sagt wirklich, das ist ne kleine Person ihre Äußerungen sind wichtig und ich respektiere den Raum und die Persönlichkeit dieses Kindes dann wird es ja auch wirklich so zum Teil des eigenen selbst.

00:55:36: also man ist dann auch so.

00:55:38: Man wird da natürlich durch dieses tägliche Leben mit einem Kind, das noch so klein ist.

00:55:43: Auch feinfühliger!

00:55:44: Man schwingt sich ein bisschen ein in diese Welt.

00:55:47: Was braucht ein anderthalbjähriges Kind oder ein zweijähriges Kind?

00:55:51: Wie kommt man gemeinsam durch den Alltag?

00:55:53: Wie versteht man die nonverbalen Signale und so?

00:55:56: Und wenn man dann so eingeschwungen ist auf so was ... Dann sieht man vielleicht ein ähnlich altes Kind und sieht dessen Signal.

00:56:02: Sieht aber dass dessen Signal nicht gesehen und nicht beantwortet wird.

00:56:05: Oder man meint sie zu sehen.

00:56:06: Man interpretiert es manchmal auch über.

00:56:08: Und dann muss man sozusagen diese ganze Weichherzigkeit, die man sich so zugelegt hat fürs eigene Kind in einer Situation auch irgendwie praktisch wieder runterdimmen.

00:56:16: Weil man sonst die Welt gar nicht aushalten würde.

00:56:19: Das find ich super-super schwer!

00:56:21: Ähm ... und das hat gar nichts mit dem Kopf zu tun, mit diesem Ja, ich weiß, ich darf andere Eltern nicht abwerten.

00:56:27: Sondern es ist wirklich ... Ich hab manchmal dieses überfließende Herz, dass am liebsten alle Babys retten würden.

00:56:34: Und ich lieg manchmal, wenn nicht unser Kind nachts stille im Bett und dann hab' ich manchmal so diesen ganz schrecklichen Gedanken an sozusagen alle Kinder die jetzt irgendwie irgendwo ungetröstet liegen.

00:56:45: Und weinen aus welchen Gründen auch immer zu denen jetzt grad keiner kommt oder so?

00:56:49: Das macht mich dann so fertig dass ich da so denke mein Baby darf jetzt hier so liegen mit Kappakontakt und allem was es braucht und ... Was ist das mit den anderen Babys auf der Welt?

00:56:59: Und ähm...das finde ich find ich schwer.

00:57:02: Ich muss das dann richtig so weggeschieben, weil mich das ... äh ... Weil mich das so traurig und verzweifelt macht und mich in eine Hilflosigkeit bringt.

00:57:12: Je mehr ich quasi mich damit befasse wie kostbar, wie verletzlich diese ersten Jahre sind, wie sehr es darauf ankommt, in diese Feinfühligkeit zu finden ohne Druck machen zu wollen!

00:57:26: Einfach weil man hier schmürt im Ungarn mit dem eigenen Kind?

00:57:30: Wie schön es auch sein kann, wenn man so miteinander in einem Flow ist.

00:57:33: Dass du trauriger machtest und mir klarzumachen, dass es viele Kinder gibt, die das nicht erleben oder nicht erlebt haben aus welchen Gründen noch immer?

00:57:45: Oh nein!

00:57:45: Jetzt sind wir auf einer ganz traurigen Note gelandet.

00:57:49: Wie ich's mir vorstelle...

00:57:50: Wie du dir das dann davorstellst, wenn du da liegst und vielleicht ist das eine perverse Form von Glücksempfinden.

00:57:58: Also, dass du es ja gleichzeitig ... Du dir da sagst.

00:58:04: Aber das Kind hier neben mir hat's schön und ich mach' das, glaub ich, ganz okay.

00:58:10: Ja!

00:58:10: Ich mach's gut.

00:58:12: Das ist natürlich... Es hat auch was damit zu tun wie man sich verortet dann in der Welt und sagt, ich mag nicht alles richtig machen aber mein Kind liegt jetzt hier und ist geborgen und dem gehts jetzt gut.

00:58:22: Und das ist das, was ich kontrollieren kann sozusagen

00:58:25: oder was ich jetzt gerade schaffe, dass er

00:58:28: einfach

00:58:28: eine Stärke hat.

00:58:34: Wir sind wie immer gespannt, wie ihr das seht.

00:58:36: Schreibt uns immer gerne an podcastetnova-imlob.de und damit kommen wir zu den Sponsoren der aktuellen Folge und es folgt etwas Werbung!

00:58:44: Ja unsere heutige Folge wird wieder einmal unterstützt von Pumpkin Organics dem Kinder Snack Universum meines Vertrauens bei Pumpkin Organics jede Menge gemüsige Snacks für euch und eure Kinder, die euch den Alltag leichter machen als Familie.

00:59:05: Und ich habe dieses Mal zusammen mit Pumpkin organics zwei Bundles sozusagen zusammengestellt also Boxen mit Produkten, die ich ausgesucht habe für unterschiedliche Lebensphasen ,die ich besonders empfehlen kann.

00:59:15: Da gibt es zum einen meine Baby-Snack Lieblinge, die aus aktuellem Anlass ungefähr das abbilden was uns hier im Moment gerade beim Baikoststart sehr unterstützt hat Die Pumpkin Organics Gemüsequetschies dazu, die Knabbersnacks.

00:59:29: Aber zum Beispiel auch die Pancakes, die ich meinem Baby Let Weaning Baby schon in die Hand gebe und ein sehr praktisches Lätzchen mit Auffangschale.

00:59:39: Und es gibt eine Box für diejenigen von euch, die schon ältere Kinder haben mit meinen Lieblingen für Kleinkinder.

00:59:45: Da sind dann eben solche Dinge wie Haferriegel ... Und Backmischung dabei für den, der Alltag mit ein zwei dreijährigen Kindern.

00:59:57: Genau dazu auch noch Bluey Soßen zum probieren werden euch da auch noch dazugepackt.

01:00:03: ihr findet Nora's Baby Snack.

01:00:04: Lieblinge haben also gar eine extra Domain.

01:00:07: das packe ich euch in die Show Notes.

01:00:09: Und der Code aller Anfang, also eins fünf bringt euch fünfzehn Prozent Rabatt auf nahezu fast alles.

01:00:18: Es gibt ein paar Bedeckungen und der Code gilt bis zum dreizehnten November.

01:00:22: zwanzig sechsundzwanzig.

01:00:24: alle weiteren Infos wie immer in den Show Notes.

01:00:26: vielen Dank.

01:00:27: und damit kommen wir zum Postfach liebe Nora.

01:00:31: Und zwar haben wir eine Mail bekommen zu unserer Nachmittagsfolge.

01:00:34: Liebe Nora, lieber Oliver ich habe mit großer Freude eure aktuelle Folge zum Nachmittag angehört.

01:00:39: Besonders bei der Vorstellung des gemütlichen Kakao zusammensitzend habe ich mich total wiedergefunden.

01:00:44: Bei mir ist dieser Wunsch nach Gemütlichkeit auch immer daran gescheitert dass meine Kinder die Süßigkeiten total klasse fanden, die gesamte Zeit den Mund voll hatten und mit Ende der Süßkeiten dann schon wieder aufgesprungen sind.

01:00:57: reden war da nicht viel drin.

01:00:59: Ich habe dafür dann folgende Lösung gefunden.

01:01:01: Meine Kinder haben extra für diese Zeit Spielsachen bekommen, die man gut am Tisch machen und dabei Kekse essen kann zum Beispiel ein schönes Puzzle, Minilöck oder Bügelperlen.

01:01:12: Meine Kind sind darauf total gut angesprungen.

01:01:15: Die süßen Teilchen sind zwar immer noch das Lockmittel aber die Kids bleiben um ihr Spiel zu beenden.

01:01:20: Für mich hatte es den Effekt, dass meine Erwartung wir unterhalten uns jetzt ausgiebig miteinander über den Tag in den Hintergrund gerückt ist und mehr die Vorstellung, wir spielen gemütlich miteinander Platz gemacht hat.

01:01:33: Das hat unglaublich viel Druck rausgenommen – und tatsächlich passiert das nicht immer.

01:01:37: aber manchmal, dass ein Kind zwischen zwei Bügelperlen doch anfängt über seinen Tag zu

01:01:43: reden.".

01:01:46: Ja, zumindest hat ja jemand irgendwie versucht aus diesem Kakao-Dilemma.

01:01:50: Das ging ja darum, dass wir immer dachten ... Dass wir uns davon erzählt haben, wie man sich das so wünscht.

01:01:55: So ein heiliges Allekommen zusammen und trinken in Ruhe Kakaos.

01:01:59: Dass es halt in Realität oft einfach wahnsinnig schwer zu leben ist.

01:02:04: Und hier hat Barbara eine Lösung gefunden, wie's für sie funktioniert, voll schön!

01:02:08: Genau.

01:02:09: also das würde sicherlich auch nicht mit allen Kindern funktionieren aber ich finde es immer voll schön solche Impulse zu hören was dann für Familien eben auch funktioniert hat.

01:02:16: Was möglich ist, genau!

01:02:19: Okay dann würde ich sagen für heute vielen Dank.

01:02:22: das war es schon wieder und wieder bis zum nächsten mal.

01:02:26: Genau und denkt immer dran alle Anfangs manchmal schwer, manchmal leichter aber immer interessant.

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